DSGVO – Wann empfindliche Strafen drohen können

Dru­cker nicht gesi­chert. Akten­ver­nich­ter ent­spricht nicht der Norm?

Die Daten­schutz­schutz-Grund­ver­ord­nung – kurz DSGVO – ist eine Ver­ord­nung der Euro­päi­schen Union. Mit ihr sol­len, so liest man zum Bei­spiel bei Wiki­pe­dia, die „Regeln zur Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten durch die meis­ten Daten­ver­ar­bei­ter, sowohl pri­va­te wie öffent­li­che, EU-weit ver­ein­heit­licht wer­den“. Einer­seits soll der Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten inner­halb des euro­päi­schen Bin­nen­mark­tes gewähr­leis­tet wer­den. So weit, so gut.

Um sicher­zu­stel­len, dass ein Unter­neh­men DSGVO-kon­form ist, müs­sen zahl­rei­che Maß­nah­men umge­setzt wer­den. Aber: Laut einer aktu­el­len Erhe­bung hat erst ein Vier­tel der deut­schen Unter­neh­men diese neue Ver­ord­nung voll­stän­dig umge­setzt. Die orga­ni­sa­to­ri­sche Umset­zung ist das eine Akti­ons­feld. Die tech­ni­sche das ande­re. Und hier kom­men wir, die Exper­ten des Brus Büro­cen­trums ins Spiel.

Alte Gerä­te kön­nen eine Gefahr dar­stel­len.

Bei­spiel­wei­se Dru­cker kön­nen an recht emp­find­li­chen Stel­len in einem Unter­neh­men ste­hen. Wer es dar­auf anle­ge, könne über sie in das Netz­werk des ent­spre­chen­den Unter­neh­mens ein­drin­gen oder aus dem Dru­cker selbst sen­si­ble Daten aus­le­sen, die diese Gerä­te spei­chern. Anders gesagt: Jeder, der ein altes Gerät betreibt, kann schon die Min­dest­an­for­de­run­gen der DSGVO gar nicht erfül­len.

Wir hel­fen unse­ren Kun­den gerne dabei, die gefor­der­ten Stan­dards zu erfül­len. Doch nicht nur Dru­cker kön­nen im Büro hei­kel wer­den. Glei­ches gilt auch für die Akten­ver­nich­tung.
Wo auch immer per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten drauf sind, Namen, Adres­sen, Tele­fon­num­mern, ob Haft­no­tiz­zet­tel oder mehr­sei­ti­ger Aus­druck, das beschrie­be­ne oder bedruck­te Papier gehört nicht ein­fach zer­knüllt oder zer­ris­sen ins Alt­pa­pier. Um der DSGVO zu genü­gen, müs­sen auch sol­che „anla­gen Daten­trä­ger“ kor­rekt ver­nich­tet wer­den.

Ein ein­fa­cher Akten­ver­nich­ter reicht lei­der nicht mehr aus.

Ein Akten­ver­nich­ter mit 35-fachen Strei­fen­schnitt reicht nicht. Man braucht einen Akten­ver­nich­ter der Sicher­heits­stu­fe P4, der aus einem DIN-A4-Bogen an die 390 Teile macht. Nur so dürf­ten die Papier­schnip­sel dem nor­ma­len Papier­müll bei­gege­ben wer­den. Sonst müsse das Unter­neh­men das Alt­pa­pier als „Daten­müll einer spe­zi­el­len Ent­sor­gung“ zufüh­ren. Und das sei auf Dauer deut­lich teu­rer.

Erste Stra­fen wur­den bereits ver­han­gen.

Wer die o.g. Maß­nah­men nicht beach­tet und meint, die Richt­li­nie igno­rier­ten zu kön­nen, ris­kiert emp­find­li­che Geld­stra­fen. Hier­zu gibt es bereits einen inter­es­san­ten Bericht in der Welt zu lesen:

https://www.welt.de/finanzen/article193326155/DSGVO-Verstoesse-Bundeslaender-ziehen-Bussgeld-Bilanz.html